Jeder kennt diese Situation: Bei komplexen Aufträgen ergibt sich früher oder später das Erfordernis von Nachtragsleistungen, sei es, weil das ursprüngliche Leistungsverzeichnis schon unvollständig war, sei es, weil der Auftraggeber in der Bauphase geänderte Vorstellungen entwickelt. weiterlesen »
Die Haftung bei verdeckten Mängeln
Bereits seit Jahren geistert durch den Garten- und Landschaftsbau der Begriff der „verdeckten Mängel“. weiterlesen »
Bedenkenanmeldungen immer an den Bauherren!
In Baukreisen dürfte zwischenzeitlich allgemein bekannt sein, dass Bedenkenanmeldungen gegen die vorgesehene Art der Ausführung, gegen die Güte der vom Auftraggeber gelieferten Stoffe oder Bauteile bzw. gegen die Vorleistungen anderer Unternehmer (§ 4 Nr. 3 VOB/B) stets unmittelbar an den jeweiligen Auftraggeber zu richten sind und dass eine Mitteilung allein an den planenden bzw. bauüberwachenden Architekten meist nicht ausreichend ist. weiterlesen »
Fehlende Prüffähigkeit einer Schlussrechnung
Ein beliebtes Spiel der Auftraggeber in der Vergangenheit war es, auf Schlussrechnungen (zunächst) nicht zu reagieren. Erst nach Zugang einiger Mahnungen wurden Unterlagen nachgefordert, die angeblich den Auftraggeber erst in die Lage versetzen sollten, die Rechnung zu prüfen. weiterlesen »
Wer zahlt den Ausbau des mangelhaften und den Wiedereinbau des mangelfreien Materials?
Eine aus Sicht des Garten- und Landschaftsbauers äußerst beruhigende Entscheidung hat das Oberlandesgericht Karlsruhe am 02.09.2004, Aktenzeichen 12 U 144/04 verkündet. weiterlesen »
Für Abbruch- und Abräumleistungen kein Gewährleistungseinbehalt
Die Vereinbarung eines Gewährleistungseinbehaltes mit der möglichen Ablösung durch Gestellung einer Sicherheit, beispielsweise einer Bankbürgschaft, ist in der gesamten Baubranche zwischenzeitlich Gang und Gebe. weiterlesen »
Wann kann einem Unternehmer das Fehlen einer Bedenkenanmeldung nicht vorgeworfen werden?
Sicher ist eines: Bei der Bearbeitung eines Bauvorhabens muss der Auftragnehmer stets Vorleistungen, Pläne und Materialien auf deren Geeignetheit bzw. Richtigkeit überprüfen. Sollten Bedenken bestehen, sind diese dem Auftraggeber anzumelden. weiterlesen »
Keine Sicherheit nach § 648a BGB für Nachtragsforderungen
Von der durch § 648a BGB eingeräumten Möglichkeit, eine Sicherheit vom Auftraggeber zu verlangen, machen die Bauunternehmer immer häufiger Gebrauch. In den hierzu üblicherweise als Sicherheit gestellten Bankbürgschaften wird in der Regel lediglich auf den schriftlichen Bauvertrag und im Übrigen auf die gesetzliche Regelung des § 648a BGB verwiesen. weiterlesen »
Das Ende von Spekulationsangeboten
Das Vorgehen war so einfach wie gebräuchlich: Um bei Ausschreibungen möglichst das günstigste Angebot abgeben, zugleich jedoch gewinnorientiert leisten zu können, arbeiteten viele Unternehmen in der Vergangenheit mit so genannten „mischkalkulierten Niedrigpreisen“, vereinzelt auch als „Spekulationsangebote“ bezeichnet. weiterlesen »
Bedenken können Leistungsverweigerungsrechte auslösen
Hat ein Werkunternehmer ordnungsgemäß Bedenken angemeldet (§ 4 Nr. 3 VOB/B), wird er von der Haftung und Gewährleistung für Mängel seines Gewerks, soweit sie aus den von ihm vorgebrachten Bedenken resultieren, frei. weiterlesen »